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		<title>Deborah bastelt sich &#8216;ne Kamera</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 19:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist vollbracht! Ich habe mir tatsächlich aus ein bisschen Pappe und ein paar kleinen Plastikteilchen eine Kamera gebastelt! Aber &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/02/20/deborah-bastelt-sich-ne-kamera/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=445&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-446" title="Pinhole Camera" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/pinhole-camera.jpg?w=529&#038;h=352" alt="" width="529" height="352" />Es ist vollbracht! Ich habe mir tatsächlich aus ein bisschen Pappe und ein paar kleinen Plastikteilchen eine Kamera gebastelt! Aber von Anfang an: Zu Weihnachten hat mir mein werter Bruder L. ein Bastelset für eine eigene <em>Pinhole Camera</em> (auch bekannt als <em>Camera Obscura</em> oder <em>Lochkamera</em>) geschenkt. Das Prinzip dieser Art von Kamera ist simpel: Durch ein kleines Loch (das pinhole) fällt Licht. Das dabei entstehende Bild lässt sich auf dem eingelegten Film festhalten. Fertig ist die einfachste Fotoaufnahme überhaupt – ohne Linse!</p>
<p>Von dieser einfachen Art zu fotografieren, hatte ich schon öfter gehört. Das Ganze klang zwar sehr experimentell, aber analoger ging es nun wohl wirklich nicht mehr. Einen Versuch war es auf jeden Fall wert. Ich packte die einzeln gestanzten Kamerabestandteile aus fester schwarzer Pappe aus, öffnete die beigelegten Cellophantüten mit undefinierbaren Plastikteilen und war zunächst skeptisch: Daraus sollte irgendwie eine funktionierende Kamera entstehen? Ich warf einen Blick auf die Anleitung und – es war erstmal vorbei. Ohje! Wie sollte ich das hinbekommen? Angesichts der kleinen Bildchen in der Anleitung mit allerlei kryptischen Pfeilen und Bezeichnungen für die Bauteile (P1, B2, M7..ähja) kriegte ich &#8211; kurz gesagt &#8211; das kalte Grausen! Zu sehr fühlte ich mich an die unsäglichen IKEA-Möbelaufbauanleitungen erinnert, die mich schon so einiges meiner Lebenszeit (und Nerven) gekostet haben. Bloß schnell wieder alles in den Karton rein! Das mach ich irgendwann mal…ein andermal!</p>
<div id="attachment_447" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><img class="size-full wp-image-447" title="Bauanleitung" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/bauanleitung.jpg?w=529&#038;h=352" alt="" width="529" height="352" /><p class="wp-caption-text">M4 knicken und dann auf M3 kleben, oder wie gehört das jetzt?! Die gefürchtete Bauanleitung...</p></div>
<p>Es wurde Januar, es wurde Februar. In meinem Zimmer lag immer noch die Schachtel mit dem Kamerabauset. Manchmal öffnete ich die Schachtel und blickte auf die fein säuberlich verpackten Bauteile, warf einen Blick auf die Anleitung (Sollte ich es jetzt vielleicht mal wagen?) – und beschloss dann doch jedes Mal: Ich hab da jetzt keine Zeit für! Bis gestern. Mit einem festentschlossenen Griff zur Schachtel machte ich mich an die Bastelei:  „Kann doch nicht sein! Ich probier das jetzt, verdammt!“</p>
<p>Ich breitete die Pappbögen in meinem Zimmer aus und begann die Teile, die ich brauchte, herauszulösen. War doch gar nicht so schwer. Im Nu hatte ich das „Backcover“, also die Rückwand der Kamera, konstruiert und mit den beigelegten schwarzen Klebestreifen fachmännisch fixiert. Beim Innenleben der Kamera (Filmhalter, Pinhole…und was da halt so drin ist <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) fing es dann schon an, kniffliger zu werden. Die Pfeile in der Anleitung mussten ausgiebig interpretiert werden, wär ja auch einfach zu ärgerlich, wenn man irgendwo was falsch machen würde! Vor allem: eine Pappkamera ließ sich ja auch so schwer wieder auseinandernehmen – wenn man nicht die ganzen sorgfältig angebrachten Klebestreifen wieder unsanft abreißen wollte! Ich grübelte also ausgiebig, raufte mir zwischenzeitlich die Haare, begann zu fluchen, zu seufzen, war mehrmals wild entschlossen das ganze Zeug doch ruhen zu lassen und „ein andermal“ weiterzumachen! Aber nein… es musste doch irgendwie machbar sein! Konnte doch nicht sein, dass ich es nicht schaffte, mir eine Pinhole Camera zu bauen!</p>
<p>Auch die kurzen (englischsprachigen) Anmerkungen in der Anleitung waren teilweise sehr uneindeutig, speziell in Verbindung mit den kleinen Pfeilen daneben. Welcher Schritt kam zuerst? War es schlauer den ganzen Kamerabody erstmal mit Klebestreifen zu fixieren? Oder sollte man vorher besser den Filmhalter einsetzen? Ich machte ersteres – anscheinend keine gute Idee! Also nochmal vorsichtig die Kleber gelöst. Die Zeit verstrich, die Nerven lagen blank! Eines war mir schon längst klar geworden: Bei dem Verfasser der Bauanleitung musste es sich um einen unglaublich großen Optimisten handeln: „Assembles in 1 hour or less“ hatte auf dem Karton gestanden. In einer Stunde (und sogar noch WENIGER) dieses Monstrum aus Pappe aufzubauen? Respekt! Den, der das schafft, will ich kennenlernen…Der hätte mir nämlich schön dabei helfen können! Bei mir waren mittlerweile schon fast zwei Stunden vergangen &#8211; und es folgten noch so einige Arbeitsschritte bis zur fertigen Kamera! Eine weitere gute halbe Stunde – und viele Seufzer später – hatte ich es aber doch noch halbwegs geschafft. Die Plastikteile (die Knöpfe, mit dem man den Film vor/zurückspult) waren leider teilweise nicht immer passend – eventuell auch weil sie nicht ganz so sauber verarbeitet waren. Die Waffe einer Frau (Nagelfeile!) war also gefragt &#8211; frei nach dem Motto: was nicht passt, wird passend gemacht!</p>
<p><img class="size-full wp-image-448 aligncenter" title="Beispiel 1" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/pinhole1.jpg?w=529" alt=""   /></p>
<div id="attachment_449" class="wp-caption aligncenter" style="width: 270px"><img class="size-full wp-image-449 " title="Beispiel 2" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/pinhole2.jpg?w=529" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Beispiele für Pinhole Camera-Aufnahmen (Quelle: http://www.sharan-camera.com)</p></div>
<p>Und dann stand sie da! Tatsächlich! Eine schicke schwarze Kamera, in harter und langwieriger Handarbeit hergestellt, so sehr habe ich mich bisher wohl noch nie für die analoge Fotografie ins Zeug gelegt. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die viele Arbeit nicht umsonst war – und ich wenigstens eine halbwegs funktionstüchtige Kamera erschaffen habe. Wenn es fotografische Ergebnisse gibt, werde ich diese natürlich an dieser Stelle zeigen!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sommerdiebe.wordpress.com/445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sommerdiebe.wordpress.com/445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sommerdiebe.wordpress.com/445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sommerdiebe.wordpress.com/445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sommerdiebe.wordpress.com/445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sommerdiebe.wordpress.com/445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sommerdiebe.wordpress.com/445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sommerdiebe.wordpress.com/445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sommerdiebe.wordpress.com/445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sommerdiebe.wordpress.com/445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sommerdiebe.wordpress.com/445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sommerdiebe.wordpress.com/445/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sommerdiebe.wordpress.com/445/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sommerdiebe.wordpress.com/445/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=445&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Beispiel 2</media:title>
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		<title>Ausstellungstipp: Jim Rakete &#8211; Stand der Dinge</title>
		<link>http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/02/18/ausstellungstipp-jim-rakete-stand-der-dinge/</link>
		<comments>http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/02/18/ausstellungstipp-jim-rakete-stand-der-dinge/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 16:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jim Rakete ist ohne Frage einer der bedeutendsten deutschen Fotografen. Vor seiner Linse haben in der Vergangenheit nicht nur Musikstars &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/02/18/ausstellungstipp-jim-rakete-stand-der-dinge/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=432&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_433" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><img class="size-full wp-image-433" title="Jim Rakete - Stand der Dinge" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/jim_rakete_ausstellung.jpg?w=529&#038;h=225" alt="" width="529" height="225" /><p class="wp-caption-text">Flyer zur Ausstellung - nicht irritieren lassen. Sie geht noch bis zum 25. März!</p></div>
<p style="text-align:left;">Jim Rakete ist ohne Frage einer der bedeutendsten deutschen Fotografen. Vor seiner Linse haben in der Vergangenheit nicht nur Musikstars wie Die Ärzte oder Nena posiert, auch alles, was in Deutschland in filmischer Hinsicht Rang und Namen hat, wurde von ihm abgelichtet. Für das Frankfurter Filmmuseum wollte er vor ein paar Jahren eigentlich nur ein paar wenige Leinwandgrößen fotografieren – für’s Foyer des Museums. Mehr nicht. Aus diesem kleinen Projekt entwickelte sich jedoch schnell ein größeres: entstanden sind für seine Fotoserie „Stand der Dinge“ 100 brilliante Porträtaufnahmen von deutschen Filmschaffenden. Anders als bisher hat er die Aufnahmen mit einer digitalen Kamera gemacht. Außerdem sind die Fotos farbig – und das wo doch hinlänglich bekannt ist, dass Jim Rakete der digitalen Technik eher ablehnend gegenüber steht! Diese Haltung merkt man den Fotos aber nicht an. Große deutsche Schauspieler wie z.B. Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara, August Diehl, aber auch die besten Regisseure, die Deutschland zu bieten hat (Christian Petzold, Doris Dörrie, Andreas Dresen..usw. usw.) werden auf wunderbar persönliche und kreative Art und Weise gezeigt.</p>
<p>Wie der Titel der Ausstellung bereits andeutet drehen sich die Fotos vor allem um die Gegenstände, die Filmschaffenden etwas bedeuten bzw. für ihr künstlerisches Schaffen wichtig ist. Zu sehen ist da etwa ein melancholisch dreinblickender Axel Prahl mit Currywurst in der Hand – abgelichtet beim Filmdreh von Andreas Dresens Drama „Halbe Treppe“. Oder eine freudig posierende Maria Schrader, die in atemberaubenden Highheels auf einem Berliner Häuserdach mit einem Eiffelturm-Wecker herumjongliert. Henri Hübchen posiert mit einem Billard-Queue und gesteht im Beiheft zur Ausstellung, dass er im Film „Alles auf Zucker!“ nur so getan habe, als könne er Billard spielen: „Er [der Queue] erinnert mich […] an eine wichtige Fähigkeit, die bisweilen auch im Film ganz nützlich ist: sicheres Auftreten, bei relativer Ahnungslosigkeit.“</p>
<p>Man merkt den Aufnahmen an, dass Jim Rakete das Beste aus jedem einzelnen Porträtierten herausgeholt hat. Die abgelichteten Filmschaffenden strahlen eine unglaubliche Begeisterung für ihre Arbeit aus. Zudem beeindrucken die Fotos durch ihre Ideenvielfalt und das wunderbare Spiel mit Licht und Schatten. Jim Rakete versteht &#8211; ohne Frage – sein Handwerk! Es macht daher viel Freude, jedes der 100 Porträts zu betrachten und darüber zu sinnieren, welche Geschichten (sowohl filmischer als auch persönlicher Art) hinter den Fotoaufnahmen stecken – vor allem natürlich, wenn man die erwähnten Filme auch gesehen hat, vielleicht sogar die jeweilige Requisite wiedererkennt. Aber auch sonst ist die Ausstellung allein schon aufgrund von Jim Raketes Ausnahmetalent sehr sehenswert.</p>
<p><strong>&#8220;<a href="http://www.willy-brandt-haus.de/cms/beitrag/1003503/111900/" target="_blank">Jim Rakete &#8211; Stand der Dinge. 100 Porträts für das Deutsche Filmmuseum</a>&#8221; vom 14. Februar bis 25. März 2012 im Willy-Brandt-Haus Berlin.<br />
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr</strong></p>
<p><strong>Personalausweis mitbringen und es geht kostenlos rein! (na, wenn nicht allein das schon ein Grund ist, hinzugehen, dann weiß ich auch nicht! <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sommerdiebe.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sommerdiebe.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sommerdiebe.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sommerdiebe.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sommerdiebe.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sommerdiebe.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sommerdiebe.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sommerdiebe.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sommerdiebe.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sommerdiebe.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sommerdiebe.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sommerdiebe.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sommerdiebe.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sommerdiebe.wordpress.com/432/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=432&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Februarfotografie</title>
		<link>http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/02/04/februarfotografie/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Schnee, klirrende Kälte (bis zu minus 12 Grad!) &#8211; in dieser Woche ist es also doch noch Winter geworden. Bevor &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/02/04/februarfotografie/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=419&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schnee, klirrende Kälte (bis zu minus 12 Grad!) &#8211; in dieser Woche ist es also doch noch Winter geworden. Bevor meine Kamera vollends in der Ecke verstaubt, habe ich sie jetzt endlich wieder ausgeführt &#8211; bei wunderbarem Sonnenschein im Schlosspark. Habe mir beim Fotografieren zwar halb die Finger abgefroren, aber was tut man nicht alles für die Kunst und das Bloggen&#8230; Ein paar Ergebnisse seht ihr jetzt hier!</p>
<p>Ein schönes Wochenende und beste Grüße aus Berlin!<br />
Eure Deborah</p>
<p>Ps: Kleiner Hinweis am Rande &#8211; schaut doch mal im Farbfilmblog vorbei&#8230; hab mir &#8220;<a href="http://www.farbfilmblog.de/index.php/548/synecdoche-new-york-2008/" target="_blank">Synecdoche, New York</a>&#8221; angesehen und drüber geschrieben. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_420" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><img class="size-full wp-image-420" title="Eisschollen auf der Spree" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/februar1.jpg?w=529&#038;h=352" alt="" width="529" height="352" /><p class="wp-caption-text">Eisschollen auf der Spree</p></div>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-421" title="Eisig!" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/februar2.jpg?w=529&#038;h=352" alt="" width="529" height="352" /><img class="aligncenter size-full wp-image-422" title="Brückenimpression" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/februar3.jpg?w=529&#038;h=352" alt="" width="529" height="352" /></p>
<div id="attachment_423" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><img class="size-full wp-image-423" title="Eislaufen auf dem Schlosspark-Teich" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/februar4.jpg?w=529&#038;h=352" alt="" width="529" height="352" /><p class="wp-caption-text">Eislaufen auf dem Schlosspark-Teich</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sommerdiebe.wordpress.com/419/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sommerdiebe.wordpress.com/419/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sommerdiebe.wordpress.com/419/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sommerdiebe.wordpress.com/419/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sommerdiebe.wordpress.com/419/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sommerdiebe.wordpress.com/419/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sommerdiebe.wordpress.com/419/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sommerdiebe.wordpress.com/419/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sommerdiebe.wordpress.com/419/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sommerdiebe.wordpress.com/419/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sommerdiebe.wordpress.com/419/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sommerdiebe.wordpress.com/419/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sommerdiebe.wordpress.com/419/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sommerdiebe.wordpress.com/419/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=419&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Brückenimpression</media:title>
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		<media:content url="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/02/februar4.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Eislaufen auf dem Schlosspark-Teich</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Hommage an die Stummfilm-Ära &#8211; &#8220;The Artist&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 11:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Donnerstag ist der moderne Stummfilm des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius in den Kinos. Ich hab ihn mir angesehen &#8211; &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/01/28/hommage-an-die-stummfilm-ara-the-artist/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=415&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter  wp-image-416" title="The Artist" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/the-artist.jpg?w=529&#038;h=298" alt="" width="529" height="298" />Seit Donnerstag ist der moderne Stummfilm des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius in den Kinos. Ich hab ihn mir angesehen &#8211; meine Rezension lest ihr (obwohl er schwarzweiß ist..höhö!) wie immer im <a href="http://www.farbfilmblog.de/index.php/538/the-artist-2011/" target="_blank">Farbfilmblog</a>!</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen (und ins Kino gehen <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )!</p>
<p>Eure Deborah</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sommerdiebe.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sommerdiebe.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sommerdiebe.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sommerdiebe.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sommerdiebe.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sommerdiebe.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sommerdiebe.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sommerdiebe.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sommerdiebe.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sommerdiebe.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sommerdiebe.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sommerdiebe.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sommerdiebe.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sommerdiebe.wordpress.com/415/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=415&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">The Artist</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Leiden des alten Kafka &#8211; Michael Kumpfmüllers &#8220;Die Herrlichkeit des Lebens&#8221;</title>
		<link>http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/01/27/die-leiden-des-alten-kafka-michael-kumpfmullers-die-herrlichkeit-des-lebens/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 18:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/01/27/die-leiden-des-alten-kafka-michael-kumpfmullers-die-herrlichkeit-des-lebens/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=385&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><img class="alignleft size-medium wp-image-386" title="Die Herrlichkeit des Lebens" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/herrlichkeit_des_lebens.jpg?w=183&#038;h=300" alt="" width="183" height="300" /></p>
<p style="text-align:center;"><em>&#8220;Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit.&#8221;</em></p>
<p style="text-align:left;">Franz Kafka ist ohne Zweifel einer der bekanntesten Autoren der Literatur des 20. Jahrhunderts. Zumindest im Deutschunterricht sollte so ziemlich jeder schon mal von ihm gehört haben. Meist wird dann auch über seine Person gesprochen: Dass er ein Sonderling war. Dass er ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater hatte, komplizierte Frauengeschichten an der Tagesordnung waren. Und nicht zuletzt, dass er ständig zwischen bodenständigem Berufsleben als Versicherungsangestellter und nur nachts ausgelebter Schriftstellerexistenz hin und her gerissen war.<br />
Doch wer Michael Kumpfmüllers Roman &#8220;Die Herrlichkeit des Lebens&#8221; in die Hand nimmt, dem wird schnell klar: Dies ist nur am Rande ein Buch über den Schriftsteller Franz Kafka, vielmehr ist es ein intensives und berührendes Porträt eines todkranken Mannes, der in den letzten Monaten seines Lebens sich nochmal so richtig über beide Ohren verliebt &#8211; in eine flüchtige Urlaubsbekanntschaft, die 20 Jahre jünger ist als er &#8211; die Jüdin Dora Diamant.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Zarte Liebesgeschichte in Zeiten der Hyperinflation<br />
</strong></p>
<p>Im Sommer 1923 treffen der tuberkulosekranke Franz und die 25-jährige Köchin Dora in einem Ostseebad aufeinander. Die beiden fühlen sich auf der Stelle zueinander hingezogen, unternehmen lange Strandspaziergänge und beschließen daraufhin kurzerhand, sich in Berlin ein gemeinsames Leben aufzubauen. Hals über Kopf mieten sich Dora und Franz in der hektischen Großstadt eine kleine Wohnung, teilen von nun an Tisch und Bett – und das mitten in der Hyperinflation der Weimarer Republik! Dora beginnt für den gesundheitlich schwer angeschlagenen Franz zu sorgen und beide werden sich bis zu seinem Tod im Juni 1924 (abgesehen von ein paar Tagen) nicht mehr voneinander trennen…</p>
<p>Ungewöhnlich ist zunächst der Schreibstil, mit dem Kumpfmüller diese zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen erzählt: beinahe skizzenhaft, ständig die Erzählperspektive zwischen dem schwächlichen und selbstkritischen Franz Kafka und der jungen, fürsorglichen Dora Diamant wechselnd. Gleichzeitig werden immer wieder Tagebucheinträge, Briefwechsel und berühmte Zitate Kafkas eingewoben, die dem Geschilderten Authentizität und Tiefgang verleihen.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>„Wenn ich schreibe, bin ich unausstehlich.“</strong></p>
<p style="text-align:left;"><img class="alignright  wp-image-397" title="Franz Kafka" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/kafka.jpg?w=113&#038;h=150" alt="" width="113" height="150" />Aber auch als Nicht-Kafkakenner kommt man auf seine Kosten. Abgesehen von den bereits von mir anfangs erwähnten Kafkaklischees, die natürlich keineswegs weggelassen werden können, wird in erster Linie ein intimes Bild eines Schriftstellers gezeichnet, der nicht nur unter seiner Tuberkuloseerkrankung, sondern vor allem auch an seinem mangelnden Selbstwertgefühl zu leiden hat. Dass dieser Mann zufällig Franz Kafka heißt, ist für die Erzählung und die erzielte Wirkung beim Leser nicht zwangsläufig wichtig. Es könnte auch der Leidensweg eines x-beliebigen Möchtegern-Schriftstellers sein &#8211; der Roman wäre trotzdem fesselnd!</p>
<p style="text-align:left;">Man lernt Kafka als einen Schriftsteller kennen, der sich beim Schreiben quält, nächtelang vor dem leeren weißen Blatt sitzt, vielleicht sogar in einem wahren Schreibrausch etwas zustande bringt, letztendlich aber doch von tiefen <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-407" title="Dora Diamant" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/dora_diamant.jpg?w=111&#038;h=150" alt="" width="111" height="150" />Minderwertigskeitskomplexen geplagt wird und Dora oftmals nach einem langen Schreibexzess bittet, seine gerade geschriebene Erzählung im Kaminfeuer zu verbrennen. Kafka fühlt sich als Versager. Seine eigenen literarischen Werke verstauben in den Regalen der Buchhandlungen, während Schriftstellerkollegen wie etwa sein guter Freund Max Brod von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. &#8220;Wer konnte auch ahnen, dass sich das Blatt nochmal so wenden würde?&#8221;, denkt man sich als heutiger Leser und fühlt umso mehr mit dem von Selbstzweifeln zerfressenen Schriftsteller mit.</p>
<p style="text-align:left;">So bietet Michael Kumpfmüllers &#8220;Die Herrlichkeit des Lebens&#8221; auf jeden Fall eine spannende und gefühlsintensive Lektüre. Die zarte Liebesbeziehung zwischen Dora Diamant und Franz Kafka wird mitreißend erzählt &#8211; wie sie sich über große räumliche Distanzen herzzerreißende Briefe schreiben, wie Dora Diamant ihrem Franz eigens hinterher reist &#8211; nur um mit ihm jede freie Minute zu verbringen und die wenige Zeit, die ihnen noch bleibt, zu genießen. Gleichzeitig wird einem der große Schriftsteller auf sehr menschliche Weise gezeigt &#8211; ja, tatsächlich kann man sich den ewig ernst dreinblickenden Franz Kafka (s.o.) plötzlich auch mal mit einem leichten Lächeln auf den Lippen vorstellen! Weil er eben auch nur ein alter Mann ist, der in seinen letzten Lebensmonaten noch etwas ganz Kostbares gefunden hat: eine fürsorgliche Frau, die ihn liebt und immer für ihn da ist und ihm &#8211; wenn es sein müsste &#8211; bis an das andere Ende der Welt folgen würde.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sommerdiebe.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sommerdiebe.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sommerdiebe.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sommerdiebe.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sommerdiebe.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sommerdiebe.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sommerdiebe.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sommerdiebe.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sommerdiebe.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sommerdiebe.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sommerdiebe.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sommerdiebe.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sommerdiebe.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sommerdiebe.wordpress.com/385/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=385&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Franz Kafka</media:title>
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			<media:title type="html">Dora Diamant</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Fräulein – die etwas andere Zeitschrift für junge Frauen</title>
		<link>http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/01/23/fraulein-die-etwas-andere-zeitschrift-fur-junge-frauen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Und auch diesmal waren die Themen weit gestreut. Besonders gut gefiel mir der Artikel über Sylvia Plath, die mich mit &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/01/23/fraulein-die-etwas-andere-zeitschrift-fur-junge-frauen/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=360&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_361" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><img class="size-full wp-image-361" title="Die beiden Fräuleins!" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/fraeulein-2.jpg?w=529&#038;h=305" alt="" width="529" height="305" /><em>Das Dezember- und das Januar-Fräulein</em></dt>
</dl>
</div>
<p>Eine typische Frauenzeitschrift enthält folgende Zutaten: ein bisschen Mode (meist viel zu teuer, außer man ist Großverdiener), ein bisschen Klatsch und Tratsch (etwa: „Oh mein Gott! Heidi Klum lässt sich scheiden!“) und ein paar Beauty- und Beziehungstipps (so was wie: „Das perfekte Abend-Makeup“ oder „So klappt’s mit den Männern“). Diese Themen werden über das Jahr hinweg zwar immer wieder leicht variiert (Jahresanfang: „Die neue Diät &#8211; noch effektiver abnehmen!&#8221;, Jahresmitte: „Der Weg zur Bikinifigur&#8221;, Jahresende: „Winterliche Wohlfühltipps&#8221;). Letztendlich bleiben sie aber meist doch ziemlich die Gleichen. Nett. Kann man lesen. Muss man aber nicht. Bevorzugt beim Friseur blättere ich in solchen zwar seichten, aber nett anzusehenden Heften. Werde ich dann von meiner Friseurin aufgerufen, bin ich aber auch nicht sonderlich traurig darüber, meine Lektüre unterbrechen zu müssen.</p>
<p>Kurz vor Weihnachten machte ich in einem Kreuzberger Café aus Zufall eine Begegnung mit einer Frauenzeitschrift, die erfrischend anders ist. Schon das Cover sprang mir gleich ins Auge. Hochglänzend. Die amerikanische Schriftstellerin und Regisseurin Mirandy July auf dem Titelblatt, ein wunderschon geschwungener Schriftzug. Keine Frage, sicher ein nettes Magazin, das man schön nebenbei beim Cappuccino durchblättern konnte, dachte ich mir und fing an zu lesen. Und war gleich begeistert: Was für eine wunderschöne und vor allem so abwechslungsreiche Aufmachung! Künstlerische Fotostrecken! Und dann vor allem, ganz viel Artikel über Kunst, Literatur und Kultur! Dieser Lichtblick war mir in dem ganzen Wust aus Millionen Frauenzeitschriften mit den immer gleichen lahmen Frauenthemen eindeutig viel zu lange entgangen.</p>
<p>Diesen Freitag hatte ich am Bahnhof noch Zeit, bis mein Zug kommen sollte. Ich schlenderte also aus purer Langeweile in den Bahnhofskiosk, um vielleicht für die Fahrt noch irgendwas Lesbares aufzutreiben. Meine Zufallsbegegnung mit dem hübschen Fräulein war jetzt ja auch schon wieder fast einen Monat her, also machte ich mich auf die Suche nach ihr. Und ich hatte Glück: Es gab mittlerweile tatsächlich eine neue Ausgabe. Genau das Richtige für eine Bahnfahrt!</p>
<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption  alignright">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" wp-image-376 " title="Let's swing!" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/swing1.jpg?w=245&#038;h=164" alt="" width="245" height="164" /><p class="wp-caption-text">Eines der vielen Beispiele für das gelungene Heft-Design! (Quelle: fraeulein-magazin.de)</p></div>
<p>Und auch diesmal waren die Themen weit gestreut. Besonders gut gefiel mir der Artikel über Sylvia Plath, die mich mit ihrem starken (und äußerst deprimierenden) Roman „Die Glasglocke“ immer wieder in den Bann zieht. Aber auch das Interview mit der französischen Schauspielerin Charlotte Gainsbourg – wohlgemerkt mit schicken und hochkarätigen Fotos der bedeutenden Fotografin Nan Goldin (!) als Beigabe – war sehr lesenswert.<br />
Klar, hinsichtlich der Mode wurden (wie immer) natürlich wieder völlig unbezahlbare Kleidungsstücke präsentiert, aber solange es stilvolle und ästhetisch gestaltete Fotostrecken sind, sind diese wenigstens nett anzusehen und man kann Chanel-Kostüme und Louis Vuitton-Röcke (ohne Preisangabe!) verschmerzen. Außerdem kann eine Modestrecke, die nach Filmtiteln benannt ist (u.a. The Virgin Suicides, 500 Days of Summer, The Tree of Life…) bei mir sowieso nicht mehr so viel falsch machen <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Weiter ging es mit interessanten Tipps für Kunstausstellungen, Konzerte und Filme, die man in nächster Zeit nicht verpassen sollte. Und einen spannenden toll designtem Artikel die Renaissance des Swings. Hätte mich auch nicht gedacht, dass ich einen Bericht über einen beliebten Tanzstil der 20er Jahre mal so verschlingen würde…</p>
<p>Insgesamt also ein sehr lohnenswertes Magazin, das sich von der großen Masse abhebt, ein klein wenig mehr Tiefgang hat (jaa…nagut, nur ein wenig. Frauenzeitschrift bleibt halt doch Frauenzeitschrift <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ). Oder wie die Macher des Magazins selbst <a href="http://www.fraeulein-magazin.de/fraeulein.html" target="_blank">ihre Philosophie </a>erklären: „Diese Zeitschrift ist ein Liebesbrief und ein Angebot an eine bezaubernde und niemals langweilig werdende Generation von jungen Frauen dieser Zeit.“ Schön gesagt, liebes Fräulein! Ich behalt dich im Auge&#8230;</p>
<p><em>Wer selbst mal reinlesen will: Das Fräulein-Magazin ist für 2,50 € in jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk erhältlich!</em> <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sommerdiebe.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sommerdiebe.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sommerdiebe.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sommerdiebe.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sommerdiebe.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sommerdiebe.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sommerdiebe.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sommerdiebe.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sommerdiebe.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sommerdiebe.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sommerdiebe.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sommerdiebe.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sommerdiebe.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sommerdiebe.wordpress.com/360/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=360&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">sommerdiebe</media:title>
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		<media:content url="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/fraeulein-2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Die beiden Fräuleins!</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/swing1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Let&#039;s swing!</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Rezension: &#8220;Beginners&#8221;</title>
		<link>http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/01/14/rezension-beginners/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 10:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arthouse]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder viel zu lange nicht gebloggt, aber jetzt ist es wieder soweit! Ich habe mir die charmante und bewegende &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/01/14/rezension-beginners/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=354&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-355" title="Beginners" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/beginners_.jpg?w=529&#038;h=297" alt="" width="529" height="297" /></p>
<p>Schon wieder viel zu lange nicht gebloggt, aber jetzt ist es wieder soweit! Ich habe mir die charmante und bewegende Indie-Tragikomödie &#8220;Beginners&#8221; angeschaut und meine Eindrücke in Worte gefasst. Diese lest ihr wie immer im <a href="http://www.farbfilmblog.de/index.php/527/beginners-2010/" target="_blank">Farbfilmblog</a>!</p>
<p>Ein schönes Wochenende wünscht euch<br />
Deborah</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sommerdiebe.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sommerdiebe.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sommerdiebe.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sommerdiebe.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sommerdiebe.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sommerdiebe.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sommerdiebe.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sommerdiebe.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sommerdiebe.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sommerdiebe.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sommerdiebe.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sommerdiebe.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sommerdiebe.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sommerdiebe.wordpress.com/354/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=354&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Martin Suter: Lila, Lila</title>
		<link>http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/01/05/martin-suter-lila-lila/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 17:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr hat kaum begonnen und ich habe schon das erste Buch ausgelesen. Juhu! Kann aber auch einfach an dem &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2012/01/05/martin-suter-lila-lila/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=335&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr hat kaum begonnen und ich habe schon das erste Buch ausgelesen. Juhu! Kann aber auch einfach an dem unglaublich leicht lesbaren Schreibstil von Martin Suter liegen. Aber lest selbst, wie ich seinen Roman &#8220;<strong>Lila, Lila</strong>&#8221; fand.</p>
<p><strong>Worum geht&#8217;s?</strong><br />
David, 23, ist ein echter Loser-Typ. Er weiß nicht so recht, was er will im Leben, arbeitet als Kellner in einer trendigen Kneipe in Zürich, und nicht zuletzt hat er auch keinerlei Erfolg bei den Frauen. Dies ändert sich, als er in einem antiken Nachttisch <img class=" wp-image-342 alignright" title="Lila, Lila" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2012/01/lila-suter.jpg?w=95&#038;h=150" alt="" width="95" height="150" />ein fertiges Roman-Manuskript findet. Marie, die ihn vorher keines Blickes gewürdigt hat, verliebt sich in ihn, als er ihr &#8220;sein&#8221; Debüt zu lesen gibt. Sie ist sogar so begeistert, dass sie es heimlich an einen Verlag schickt. Das Schlamassel nimmt seinen Lauf. Der Roman schlägt in der Literaturszene ein wie eine Bombe und wird in sämtlichen Feuilletons abgefeiert. David wird zum meist gefragten deutschsprachigen Schriftsteller. Der eigentlich sehr schüchterne Gammler-Typ wird von den Medien als neues literarisches Genie empor gehoben. Doch damit nicht genug: Plötzlich taucht der vermeintliche wahre Autor des Romans auf, der David von nun an dicht auf die Pelle rückt und seinen Anteil einfordert&#8230; Wird David es schaffen, seine falsche Identität wieder abzulegen, ohne die Liebe der schönen Marie und seinen Ruhm einzubüßen?</p>
<p><strong>Meine Meinung</strong><br />
Martin Suter hat mit &#8220;Lila, Lila&#8221; einen faszinierenden Plot geschrieben, der einen von der ersten Seite an fesselt. Die Frage, ob ein Betrüger mit einem geklauten Roman durchkommt, ohne entdeckt zu werden, lässt einen nicht mehr so schnell los. Immer tiefer verstrickt sich der Protagonist in seinen eigenen Lügen, die er irgendwann nur noch schwerlich aufdecken kann, ohne alles auf&#8217;s Spiel zu setzen. Nebenbei weist Suter den Leser mit viel Zynismus in den Literaturbetrieb ein. Anschaulich und mit einem großen Hang zur Satire wird darauf eingegangen, wie schnell sich Literaturkritiker immer auf vermeintlich &#8220;herausragende&#8221; Neuerscheinungen stürzen, um in der Folge dieselben hochgelobten Schriftsteller genauso schnell wieder fallen zu lassen. David ist hierbei wie ein Spielball, der durch die hohen Erwartungen der Öffentlichkeit, der Literaturszene und nicht zuletzt auch der seiner Freundin Marie, völlig die Kontrolle über seine eigene Identität verliert.<strong></strong></p>
<p>Negativ ließe sich hingegen aber auch anmerken, dass man während des gesamten Romans nur schwerlich mit dem Verlierertyp David warm wird. Er ist ein sehr passiver Protagonist, der sich einfach zu viel gefallen lässt. Manchmal möchte man ihn am liebsten schütteln und anschreien: &#8220;Tu doch mal was! Sag denen, dass du das Buch nicht geschrieben hast. Aber bitte &#8211; tu doch einfach irgendwas!&#8221; Dass man dann doch am Ball bleibt, liegt also weniger an einer faszinierenden Hauptfigur, sondern vielmehr an dem leicht zugänglichen Schreibstil Suters und an der Spannung, die im Laufe des Romans aufgebaut wird. Die Schreibe Suters war mir an manchen Stellen fast schon zu simpel. Natürlich ist es auch mal nett einen Roman einfach so herunterlesen zu können (&#8220;wie die Bildzeitung&#8221;, wie mein Deutschlehrer jetzt sehr drastisch sagen würde <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ), aber andererseits fehlt mir dann der literarische Anspruch und Tiefgang. Zu einer herausragenden Erzählung zählt eben auch eine hervorstechende Sprache, die einen überrascht und berührt. Auch wirkt der Roman stellenweise etwas überfrachtet mit Themen und Fragen: Wie fühlt sich ein Mensch, der ständig für etwas gelobt wird, was er gar nicht geschrieben hat? Wie wirkt sich das auf eine Liebesbeziehung aus, die auf einer so essentiellen Lüge beruht? Diese beiden zentralen Fragen rücken im Laufe des Romans bei den (zwar auch amüsanten) ausführlichen Schilderungen von Lesereisen durch die Provinz oder Buchmessen-Besäufnissen leider zu oft in den Hintergrund. Suter hätte sich vielleicht besser entscheiden sollen, ob er die private (die wahrscheinlich spannendere Seite) oder die öffentliche Identität eines Pseudo-Schriftstellers zeigen möchte. So wirkt der Roman stellenweise etwas unentschlossen und uninspiriert.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Martin Suters hat ohne Zweifel einen soliden Roman abgeliefert, der sich wunderbar zwischendurch lesen lässt. Es werden amüsante Seitenhiebe auf den Literaturbetrieb ausgeteilt (die mich persönlich etwas daran zweifeln lassen, ob ich in einer solchen Branche tatsächlich arbeiten will <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ). Nebenbei wird eine mitreißende Geschichte eines Verlierers erzählt, der zwar nicht unbedingt Sympathieträger ist, aber dennoch in das Romangeschehen passt. Die Sprache hätte an der einen oder anderen Stelle etwas außergewöhnlicher sein können. Aber was soll&#8217;s mit dem Gemecker: Ein Roman, den man durchaus mal lesen kann. Kurzweilige Unterhaltung ist es in jedem Fall.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sommerdiebe.wordpress.com/335/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sommerdiebe.wordpress.com/335/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sommerdiebe.wordpress.com/335/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sommerdiebe.wordpress.com/335/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sommerdiebe.wordpress.com/335/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sommerdiebe.wordpress.com/335/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sommerdiebe.wordpress.com/335/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sommerdiebe.wordpress.com/335/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sommerdiebe.wordpress.com/335/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sommerdiebe.wordpress.com/335/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sommerdiebe.wordpress.com/335/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sommerdiebe.wordpress.com/335/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sommerdiebe.wordpress.com/335/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sommerdiebe.wordpress.com/335/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=335&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Männer backen</title>
		<link>http://sommerdiebe.wordpress.com/2011/12/31/maennerbacken/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 10:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Das süße Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr neigt sich dem Ende zu &#8211; Zeit dem Schicksal für&#8217;s neue Jahr endlich mal ein bisschen auf die &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2011/12/31/maennerbacken/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=321&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr neigt sich dem Ende zu &#8211; Zeit dem Schicksal für&#8217;s neue Jahr endlich mal ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. Eine liebe Freundin hatte mir zum Geburtstag ja ein &#8220;Traum-Mann zum Selberbacken&#8221;-Set geschenkt. Ein unverkennbarer Wink mit dem Zaunpfahl, wenn ihr mich fragt. Laut beigelegtem Backbüchlein kann frau sich mit diesem Set nach jeweiligen Vorlieben (Charaktereigenschaften, Aussehen) ihren jeweiligen Traumtypen selbst gestalten. Klar, dass das im alten Jahr noch ausprobiert werden musste!<br />
Nach ausgiebigem Studieren der Männervorschläge, die im Buch gegeben werden (Romantiker, Macho, Intellektueller, Muttersöhnchen, Erfolgstyp, Gentleman..etc.) und Einkauf der richtigen Zutaten (Schokodrops als Knöpfe, Schokostreusel als Bein-/Brusthaare und Lebensmittelfarbe zur Grundverschönerung) ging&#8217;s dann los. Heraus gekommen ist ein Backblech voller heißer, gutaussehender Traumtypen, die nur darauf warten vernascht zu werden! Harharhar!</p>
<p><img class="size-full wp-image-322 alignleft" title="Wer ist der Schönste?" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2011/12/maenner.jpg?w=529&#038;h=352" alt="" width="529" height="352" /></p>
<p>Vor allem aber sind ganz unterschiedliche Typen mit dabei: der romantische Rosenkavalier, der intellektuelle Nerdbrillenträger (2. Reihe Mitte), der Dandy (sucht selbst <img src='http://s2.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> ) und natürlich ganz wichtig &#8211; der Macho mit starker Brustbehaarung! (1. Reihe rechts)..mjam!</p>
<p>Und diese drei ganz besonderen Kerle bringe ich dann heute Abend ein paar weiteren Single-Damen mit:</p>
<p><img class="size-full wp-image-323 alignleft" title="Drei ganz besondere Typen!" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2011/12/maenner2.jpg?w=529&#038;h=352" alt="" width="529" height="352" /></p>
<p>So..damit wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Feiert schön und lest auch 2012 weiterhin mein(e) Blog(s).</p>
<p>Bis bald,<br />
eure Deborah</p>
<p>Ps: Bevor ihr mir alle wieder weg rennt, noch kurz <strong>Schleichwerbung</strong>. Diese Woche habe ich zwei neue Rezensionen im Farbfilmblog veröffentlicht. Schaut doch mal vorbei: &#8220;<a href="http://www.farbfilmblog.de/index.php/506/pi-1998/" target="_blank">Pi</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.farbfilmblog.de/index.php/520/toast-2010/" target="_blank">Toast</a>&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sommerdiebe.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sommerdiebe.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sommerdiebe.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sommerdiebe.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sommerdiebe.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sommerdiebe.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sommerdiebe.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sommerdiebe.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sommerdiebe.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sommerdiebe.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sommerdiebe.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sommerdiebe.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sommerdiebe.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sommerdiebe.wordpress.com/321/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=321&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Drei ganz besondere Typen!</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>„Geld ist alles. Geld ist Leben!“ – Die Kameliendame in der Volksbühne</title>
		<link>http://sommerdiebe.wordpress.com/2011/12/27/%e2%80%9egeld-ist-alles-geld-ist-leben-die-kameliendame-in-der-volksbuhne/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sommerdiebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer liebt, muss zahlen. In der Neubearbeitung der „Kameliendame“, die der Regisseur Clemens Schönborn in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz wieder &#8230;<p><a href="http://sommerdiebe.wordpress.com/2011/12/27/%e2%80%9egeld-ist-alles-geld-ist-leben-die-kameliendame-in-der-volksbuhne/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sommerdiebe.wordpress.com&amp;blog=27836114&amp;post=308&amp;subd=sommerdiebe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-309" title="kameliendame" src="http://sommerdiebe.files.wordpress.com/2011/12/kameliendame.jpg?w=529" alt=""   />Wer liebt, muss zahlen. In der Neubearbeitung der „Kameliendame“, die der Regisseur Clemens Schönborn in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz wieder auf die Bühne gebracht hat, spielt Geld die Hauptrolle. Schon bereits in der ersten Szene sieht man Marguerite Gautier, die Lebedame und Edelprostituierte, die ihren Spitznamen wegen ihrer Vorliebe für Kamelien trägt, ihre Dollarscheinchen zählen und in einem Geheimversteck unter der hölzernen Bühne verstauen. Einer ihrer Freier bettelt sie verzweifelt an, doch einen Abend mit ihm in der Oper zu verbringen: „Damit alle sehen, dass ich Sie mir noch leisten kann!“ Doch Marguerite bleibt hart. Nur wer ihr finanziell etwas bieten kann, darf die Nacht mit ihr verbringen &#8211; bis sie sich plötzlich selbst in einen jungen Verehrer zu verlieben beginnt…</p>
<p>Sophie Rois (bekannt aus vielen deutschen Filmen, zuletzt etwa aus Tom Tykwers „Drei“) spielt die geldgierige Kurtisane Marguerite mit ebenso viel Energie und Spielfreude wie mit einer gehörigen Portion Witz. Wenn sie minutenlang ihre schwindsüchtigen Hustenanfälle bekommt, röchelt und sich kaum noch auf den Beinen halten kann, wirkt das Geschehen plötzlich sehr absurd und lässt einen auflachen. Auch wie eine zarte und zierliche Person wie Sophie Rois eine derartig biestige Präsenz auf der Bühne haben kann und plötzlich aus tiefer Verachtung heraus „Arschloch“ faucht, ist einfach nur sehr erstaunlich und macht Spaß anzusehen.</p>
<p>Das ganze Stück wird immer wieder durch den Chor und vor allem durch ein kleines Salonorchester aufgelockert, die direkt hinter den Schauspielern sitzen und das Geschehen teilweise kommentieren, teilweise zur Illusionsdurchbrechung sogar direkt von den Figuren angesprochen werden. Einer der Hauptdarsteller, Kai Ingo-Rudolph, der den jungen Liebhaber der Kameliendame spielt, beeindruckt mit seinem Gesangstalent, wenn er selbst während er ein Frühstücksei für seine Angebetete kocht, verliebt seine Arien vor sich hin trällert.</p>
<p>Schönborns Stückfassung kommentiert mit der Allgegenwärtigkeit von Geld und letztendlich mit der Frage, wofür sich eine extravagante Frau wie Marguerite letztendlich entscheidet – für Geld oder für ihre große Liebe – in erster Linie die ständige Gier nach Konsum in der heutigen Gesellschaft. Ständig geht es nur um Umsatzzahlen und wie man sich am besten verkauft, um größtmöglichen Erfolg im Leben zu haben. Marguerite scheitert letztendlich daran, dass sie sich zwar für kurze Zeit aus ihrem Pariser Luxusleben verabschieden kann, um ein einfacheres und vor allem gesunderes Leben mit einem lieben, aber wenig zahlungskräftigen Mann zu verbringen. Allerdings holt sie ihre Geltungssucht ein – sie kann ihr altes Leben nicht einfach hinter sich lassen. Zu tief ist die Gier nach Extravaganzen in ihr verankert. Als sie wieder in ihr altes Leben zurückkehren will, ist der Weg längst verschlossen. Niemand interessiert sich mehr für sie, ihre früheren Freier haben sich andere, unverbrauchte Damen zur Vergnügung gesucht. Marguerite stirbt &#8211; wieder mal minutenlang röchelnd und nach Luft japsend &#8211; einsam, mittelos und mit gebrochenem Herzen. In ihren Schlussworten wiederholt sie die Essenz, die Botschaft, die sich durch das ganze Stück zieht: „Geld ist alles. Geld ist Leben!“</p>
<p>Meiner Meinung nach hat Regisseur Clemens Schönborn hier auf jeden Fall eine gelungene, unterhaltsame Adaption des berühmten Romans von Alexandre Dumas abgeliefert. Die Schauspieler blühen in ihren Rollen auf, die Musikuntermalung lockert das Stück auf und nicht zuletzt ist auch die Einbindung von modernen Elementen gut gelungen. Der doch sehr meckerigen Theaterkritik, die das Stück förmlich verrissen hat (z.B Frankfurter Rundschau: &#8220;Ein Brühwürfel, der im Glas mit heißem Wasser landet, sich auflöst, Würze vortäuscht, aber einfach nur ziemlich fade schmeckt.&#8221;) kann ich mich nicht anschließen. Ich hatte jedenfalls einen anregenden Theaterabend. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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