Schlagwörter

, , , , , , ,

Auch wenn ich befürchte, dass ich mit meiner kleinen Hamburg-Macke langsam ein klein wenig auf die Nerven falle, führe ich meine Foto-Serie heute weiter. Ich zwinge ja niemanden, sich das hier anzusehen 😉 Außerdem, versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen…

Ganz am Ende meines Hamburgaufenthalts stieg ich in die Tiefen hinab, in den alten Elbtunnel. An einem heißen Sommertag eine recht gute Idee. Damit wandelte ich zufälligerweise, wie ich in dem tollen Buch Hamburg: 20 thematische Streifzüge gelesen hatte, sogar auf den Spuren einer meiner absoluten Lieblingsregisseure: Alfred Hitchcock. Dieser weilte 1960 in der Hansestadt und wurde an verschiedenen Orten von dem bekannten Fotografen Robert Lebeck abgelichtet. So u.a. in besagtem Elbtunnel. Passt ja auch irgendwie wie die Faust auf’s Auge, den Master of Suspense tief unter der Erde zu fotografieren… So menschenleer war es leider (oder zum Glück?) bei mir nicht. Es waren an dem Tag sehr viele Fußgänger, aber auch Rad- und Mopedfahrer unterwegs. Der eine oder andere sauste passenderweise durch’s Bild, sodass meiner Meinung nach ein paar durchaus interessante Fotos entstanden sind. Einige davon seht ihr jetzt hier:

Ganz bis zum Ende durchgelaufen bin ich dann übrigens nicht. Aber muss ja auch nicht sein. Bevor es dann endgültig wieder zurück nach Berlin ging, schlenderte ich noch am DOM (kein Bauwerk, ein Rummel!) vorbei. Da ich jedoch nicht ganz schwindelfrei bin und mir es vermutlich nach der Fahrt mit einer solchen (Looping)Achterbahn mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr sonderlich gut gehen würde, musste ich es beim Knipsen belassen:

Hach, Hamburg. Wer diese Serie verfolgt hat, wird schon ahnen, dass ich dort sicher nicht zum letzten Mal gewesen sein werde. Im Moment knipse ich wieder mit meiner Analogkamera. Kleinbildfilme! Schwarzweiß! Nachdem ich neulich tatsächlich nach drei Läden endlich einen gefunden habe, der sowas noch führt! Es folgt eine kleine Anekdote. Original-Dialog aus dem Mediamarkt (!):

Ich: „Entschuldigung, haben Sie Schwarzweiß-Filme für Analogkameras?“
Verkäuferin (mit sehr ratlosem Blick): „Hmm, Filme..! Meinen Sie diese kleinen Teile, die man früher immer so benutzt hat?“ (malt mit den Fingern ein kleines Viereck in die Luft)
Ich: „Ähm, jaa?!“ (in Gedanken: Hallo? Heute auch noch!)
Verkäuferin: „Keine Ahnung, wo wir sowas haben. (schaut verwirrt im Laden umher) Haben wir sowas? Achja, da hinten! Ein paar Reste sind da glaub ich.“
Waren dann aber nur Farbfilme. Mediamarkt-Banausen..tztztz! 😀

Glücklicherweise wurde ich dann nach einem solchen Schock-Erlebnis aber doch noch in einem Drogeriemarkt fündig. Vielleicht gibt es meine analogen Schwarzweißfotos dann demnächst im Blog zu sehen. Seid gespannt. Nun euch allen noch ein schönes Restwochenende und bis bald!

Advertisements