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Allen, denen ich es noch nicht auf irgendeinem der vielen Kommunikationswege mitgeteilt habe, hier erstmal nochmal: Frohes Neues! Hoffe, ihr habt schön ins neue Jahr reingefeiert. Ich bin mittlerweile auch wieder gut ausgeschlafen und mental wieder dazu fähig, was zu bloggen. Heute folgt also die 2. Folge meiner Riga-Serie. Viel Spaß damit!

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Morgendliches Riga, Sonne, -12° C

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Rigaer Dom

An unserem zweiten Riga-Tag brachen wir Richtung Kunstmuseum auf, genauer gesagt zum „Jarmarka„, bei dem über 300 Studenten der JarmarkaLettischen Kunstakademie ihre Werke ausstellten, und zum Verkauf anboten! In einem großen Ausstellungsraum gab es alles, was das kunstbegeisterte Herz erfreut: Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Drucke, Fotografien – und sogar Keramik, Schmuck und Mode! An jedem Ausstellungsstück war ein kleines Preisschild angebracht. Die Preise waren echt human – los ging es bei etwa 10 Lats (umgerechnet ca. 14 Euro), ebenso wie es Werke gab, die bei 80 Lats (ca. 114 Euro) lagen. Wie auch immer, es machte auf jeden Fall Spaß zu gucken (denn gucken kosten ja bekanntlich nichts), einige Familienmitglieder wurden jedoch auch fündig und werden wohl bald junge lettische Kunst in ihren Wohnräumen ausstellen können 😉 Der Andrang war sehr groß – der „Jarmarka“ scheint in Riga kein Geheimtipp mehr zu sein. Es war allerdings auch der 23. Dezember, vielleicht war ja der eine oder andere auch noch auf der Suche nach einem Geschenk. Und vielleicht wurden manche Künstler an diesem Tag sogar entdeckt – sehr amüsant war ein Herr in dunklem Anzug und mit Sonnenbrille, der die ganze Zeit ununterbrochen mit seinem Smartphone hantierte und Anrufe entgegennahm. Während der ganzen zwei Stunden, die wir dort waren…!

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Auf dem Weg zum Kunstmarkt zeigte sich auch schon, dass die Letten einen gewissen Hang zum Ästhetischen haben. Hässliche Altglascontainer als Schneemänner tarnen – super Idee!

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Ansonsten muss ich wohl nicht erwähnen, wie unglaublich kalt es war…um es aber wirklich mal zu beweisen, hier noch zu diesem Thema ein Foto:

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Allein für solche Ansichten hat es sich aber bestimmt trotzdem gelohnt, die eiskalten Hände aus den Jackentaschen zu nehmen, um unermüdlich weiter zu knipsen:

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Soo..damit erstmal wieder genug Riga-Impressionen. Mal sehn, wie viele weitere Folgen es noch werden 😉 Bis dann!

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