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Blogliebende Menschen, die ihren Lieblingsblogs am liebsten über RSS-Feeds folgen und dafür die Dienste des beliebten Google Reader in Anspruch genommen haben, müssen sich spätestens ab Montag leider eine Alternative überlegen. Der Google Reader stellt wie bereits vor einigen Monaten angekündigt sein Tool ein. SchGoogle Readerade drum, denn gerade der Google Reader hatte mich persönlich durch seine Übersichtlichkeit und seine gute Verfügbarkeit einfach sehr zufriedengestellt. Selbst bei schlechter Internetverbindung auf dem Smartphone (wenn das Surfvolumen mal wieder erschöpft war, was bei mir häufiger vorkommt), konnte ich meine favorisierten Blogs immer einfach und zuverlässig auch unterwegs lesen. Stellt sich also die Frage, auf welche Anbieter man als Blogger/Blogleser ausweichen kann, wenn der Google Reader ab Montag seine Dienste einstellt.

Die Plattform Bloglovin‘ gefällt mir an sich gut, weshalb ich zuerst meine Bookmarks dorthin importierte. Allerdings ist Design und Übersichtlichkeit leider auch nicht alles. Wer Blogs via Smartphone-App lesen will, für den ist Bloglovin‘ wenig geeignet. Die Android-App ist immens langsam und zeigt auch nicht die gesamten Artikel an. Stattdessen wird man lediglich auf den Original-Blog verwiesen. Es stellt sich dann allerdings die Frage, wozu man überhaupt einen Blog Reader braucht, wenn man sowieso auch gleich das Blog selbst ansurfen kann. Ziemlich unsinnig.

Feedly

Also weiter gesucht. Durch Internetrecherchen – und auch durch überaus hilfreiche Artikel anderer Blogger wie dem Abspannsitzenbleiber – bin ich schließlich auf einen Blog Reader namens Feedly gestoßen. Dieser ist vom Layout eher einfach gehalten und macht insgesamt einen sehr strukturierten und übersichtlichen Eindruck. Die App für Android und iPhone ist kostenlos. Von großem Vorteil ist, dass in nur wenigen Schritten die bisherigen Lieblingsblogs bequem von Google übertragen werden können. Spart man sich also schon mal den Schritt des mühseligen Bloglink-Einfügens. Allerdings kann man auch bei Feedly leider nicht immer die gesamten Artikel lesen. Dies liegt dann aber weniger an Feedly, sondern eher an den jeweiligen Bloggern, die das so eingestellt haben. Schade.
Dennoch bin ich fürs Erste jetzt erstmal beruhigt, dass ich auch in Zukunft nicht den Kontakt zu meinen liebgewonnenen Literatur-, Kultur- und Filmblogs verliere.

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