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Eigentlich nutzt man das wunderbare Semesterticket ja wirklich viel zu wenig aus. Dies ging mir neulich wieder auf und so machte ich mich am Sonntag zusammen mit zwei Freunden nach Eisenach auf. Dort war ich vor Ewigkeiten als Kind mal gewesen, aber wirklich eine Erinnerung hatte ich nicht mehr. Das sollte sich jetzt ändern! Nach gemütlichen 1,5h im kuschlig-warmen Zug kamen wir in Eisenach an. Schnurstracks liefen wir gen Wartburg, der Festung, auf der sich Luther damals versteckt hielt, um die Bibel zu übersetzen. Der Aufstieg war selbst für die Sportlichen unter uns anspruchsvoll, darüber hinaus knöpfte uns eine „Wegelagerer“ (Angesteller vom Weihnachtsmarkt der Wartburg) auch noch 5 Euro ab..aber naja. So oft kommt man ja auch nicht zur Wartburg!

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die mittelalterliche Burg ist sehr beeindruckend, der Ausblick hervorragend, denn das Wetter war an diesem Tag um einiges besser, als in den vergangenen Wochen im endlos grauen und vernebelten Jena. Die Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt ist schon besonders, auch wenn es die meisten Produkte sicher auch woanders gibt. Doch spätestens, wenn man sich auf dem Südturm den kalten thüringischen Wind um die Nase wehen lässt, möchte man eigentlich auch nur noch heißen Met oder Glühwein trinken – und das kann man natürlich auch auf der Wartburg!

Der zweite Eisenacher Weihnachtsmarkt unten in der Stadt ist weitaus bunter, blinkender, noch mehr, wie man ihn aus anderen Innenstädten schon kennt. Ein paar schöne Fotomotive fand ich auch hier, bevor es dann am frühen Abend wieder nach Jena ging. Ein schöner Sonntagsausflug im weihnachtlichen Thüringen.

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